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Figure 4.2 is taken from 4.4 The Role of Science and Technology in Chapter 4: The Role of Government and the Contribution of Science and Technology, Lighting the Way: Toward a Sustainable Energy Future. The latter part 4.4 also analyzes the rather large R&D needs spectrum (click here, in cache).
For more information on the report, see the press release or the IAC's "Lighting the Way" brochure and further background information. To view or download the full report, click here.
Tabelle 5-1: Haushaltsstromverbrauch (140 TWh im Jahr 2004, Quelle: BMWi, 2006) nach Anwendungsarten 2001 (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)/Umweltbundesamt (UBA)/Forschungszentrum Jülich/Fraunhofer-Institut für System- und Innovationstechnik (ISI): Politikszenarien für den Klimaschutz † Langfristszenarien und Handlungsempfehlungen ab 2012 (Politikszenarien III), Berlin, 2004).
Einsparpotential-Schätzungen
140 TWh = 360 W Jahr/Haushalt 40 106 Haushalte (wobei 40 106 = grob abgeschätze Zahl der Haushalte)
13.3 TWh = Leerlaufverluste ohne die bei Warmwasserbereitung (Quelle: UBA 2001)
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Quelle: Dr. Katja Barzantny, Sigrid Achner, Eutech Energie und Management GmbH; Andree Böhling, Greenpeace e.V. "Klimaschutz: Plan B - Nationales Energiekonzept bis 2020", Greenpeace e.V., Große Elbstraße 39, 22767 Hamburg, Tel. 040/30618-0, Fax 040/30618-100, E-Mail: mail@greenpeace.de
Anwendung Anteil (%) Licht .... 7,0 Kühlschrank .... 8,6 Gefriergerät .... 8,3 Elektroherd .... 7,7 Waschmaschine .... 3,6 Wäschetrockner .... 2,4 Geschirrspüler .... 2,7 Warmwasser .... 11,2 TV, Audio, Video, PC .... 5,8 Kleinheizgeräte .... 2,2 Elektroheizung .... 15,6 Sonstige .... 24,9 Summe .... 100,0 |
Nach Schätzung des Freiburger Ökoinstituts verbraucht das Internet weltweit 20 GW elektrische Leistung. Das weltweite Datennetz verbraucht gewaltige Mengen an Strom und könnte mitverantwortlich sein für den Klimawandel.
Eine erste grobe Abschätzung gibt der Verbrauch an Primärenergie pro Kopf in Deutschland: Das sind jährlich
- 6 Tonnen Steinkohleeinheiten =
- gut 50.000 Kilowattstunden (kWh) =
- 5000 Liter Heizöl.
Übrigens entsteht beim Verbrennen von 1 l Diesel soviel CO2 wie bei 1,135 l Benzin.
CO2-Emission verschiedener Energieträger bei vollständiger Umsetzung:
Gas 0,19 kg/kWh
Steinkohle 0,33 kg/kWh
Braunkohle 0,41 kg/kWh
Der durch die Nutzung fossiler Energieträger wie Öl, Erdgas und Kohle erzeugte hohe Ausstoß von Kohlendioxid droht unser Klima nachhaltig zu verändern. Deutschland hat sich selbst verpflichtet, diesen Ausstoß bis 2005 um 25 Prozent zu reduzieren. Niemand kann in die Zukunft sehen, aber dieses Ziel auch wirklich zu erreichen dürfte sehr schwierig werden. Ende 1997, sozusagen Halbzeit, waren schon mehr als 10 Prozent Reduzierung geschafft (894 Megatonnen 1997 gegenüber 1014 Megatonnen 1990). Im gleichen Zeitraum hat der Primärenergieverbrauch aber nur um 3 Prozent abgenommen. Die Differenz ist leicht zu erklären: Im Zuge der deutschen Einheit wurden im Osten der Republik zahlreiche Kraftwerke von Kohle auf Gas umgestellt. Die sogenannte CO2-Intensität von Gas ist aber nur etwa halb so hoch wie die von Kohle, d.h. beim Verbrennen derselben Energiemenge wird nur halb so viel Kohlendioxid frei. Grund dafür ist das günstigere Verhältnis von Kohlenstoff zu Wasserstoffatomen im Gasmolekül. Weil die Umstellung von Kohle auf Gas weitgehend abgeschlossen ist, dürfte die weitere Reduktion des Kohlendioxidausstosses weit schwieriger werden.
Leitfaden zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen
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KompensationsanbieterViele umweltbewusste Menschen haben aufgrund ihrer CO2-Emissionen mittlerweile ein schlechtes Gewissen. Clevere Unternehmer machen sich das zunutze und wollen gleichzeitig der aufgeheizten Atmosphäre zu Hilfe kommen.Standardisation of Verified Emission Reductions The Gold Standard works three ways: as a foundation, a project development method, and a credit label: |
Es gibt Firmen ("Kompensationsanbieter"), z.B.
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greenOrange handelt mit so genannten Emissionsberechtigungen. Diese werden vereinfacht als "Zertifikate" bezeichnet. Jedes Zertifikat entspricht 1 t CO2, die durch spezielle Klimaschutzprojekte eingespart wurde.
Wir bieten diese Zertifikate Privatpersonen und Unternehmen an, die nicht zur Teilnahme am gesetzlichen Emissionshandel verpflichtet sind, die aber trotzdem etwas für den Schutz unseres Klimas tun mšchten.
Diese Zertifikate stellen also eine Möglichkeit dar, sich aktiv am Ausbau der regenerativen Energieversorgung und an der Reduzierung von CO2- Emissionen zu beteiligen.
In unserem Ablaufdiagramm wird genau erklärt, wie greenOrange funktioniert.
"atmosfair ist eine gemeinnützige GmbH, die aus einem Forschungsprojekt des Bundesumweltministerium entstand und von der Umweltorganisation Germanwatch und dem forum anders reisen initiiert wurde. Als non-profit Organisation sind kommerzielle Interessen ausgeschlossen. So lässt sich garantieren, dass mit den atmosfair-Geldern so viel wie möglich für den Klimaschutz getan wird. Mindestens 80 Prozent der Einnahmen fließen in Klimaschutzprojekte. Damit entspricht die Mittelverteilung bei atmosfair den Anforderungen des deutschen Spendensiegels."
Schirmherren: Prof. Dr. Hartmut Graßl (Physiker, Ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg), Prof. Dr. Mojib Latif (Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel), Prof. Dr. Klaus Töpfer (Ehemaliger Exekutiv-Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, UNEP)
"Neutralise your carbon emissions and help slow global warming by purchasing green energy credits through Climate Friendly™.Easily calculate the emissions from your car, air travel, home, office, or event, and pay online to neutralise your emissions today. We also have packages for those in a rush or after a great gift idea.
The money you spend will support new renewable energy projects that prevent as much greenhouse gas from entering our atmosphere as you have released.
Why Climate Friendly?
What are carbon credits?"
"NativeEnergy helps you help build Native American (auf deutsch: Indianer), farmer-owned, community based renewable energy projects that create social, economic, and environmental benefits. Native Americans and farmers traditionally care for and care about the environment because they are also very dependent on the gifts of the Earth for their survival. They are seeking a way to build their economies and their communities. This is one of the reasons we developed our novel approach to renewable energy; we want our business – our work – and so also our customers’ purchases, to make a real difference."
Short list (in cache) of policy initiatives, business efforts, and actions by individuals which WWF has helped to bring to life and which illustrate the growing movement of actions and activists who want to help turn the tide.
| Fuel | Emission of CO2 (kg/kWh) |
| Coal | 0.34 |
| Light Oil | 0.28 |
| Natural Gas | 0.20 |
| Methane | 0.20 |
| LPG - Liquid Petroleum Gas [Flüssiggas] | 0.20 |
| Bioenergy | 0 |
| Fuel | Carbon intensity factor |
|---|---|
| Natural gas | 0.19 kg CO2 /kWh |
| LPG - Liquid Petroleum Gas | 0.21 kg CO2 /kWh |
| Heating oil | 0.27 kg CO2 /kWh |
| Coal | 0.32 kg CO2 /kWh |
| Woodfuel (if sustainable) | 0.0 kg CO2 /kWh |
| Gasoline / Petrol | 2.30 kg CO2 /litre |
| Diesel | 2.63 kg CO2 /litre |
The carbon intensity factor for electricity depends on the fuel used for generation and the efficiency of conversion. Typical factors are as follows:
| Power Plant Fuel | Carbon intensity factor |
|---|---|
| Coal | 0.92 kg CO2 /kWhel |
| Gas | 0.52 kg CO2 /kWhel |
| Nuclear2 | 0.0 kg CO2 /kWhel |
| Renewable3 | 0.0 kg CO2 /kWhel |
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The best value of the RC (as of 2003 ?)
| ![]() Quelle: Modell "Globales Emissions-Modell Integrierter Systeme" GEMIS, , Öko-Institut, Darmstadt, Prozess "Netz-el-DE-lokal-HH/KV-2000"
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| Brennstoff | Heizwert (unterer) |
| Steinkohle (Anthrazit) | 9,3 kWh/kg |
| Zechenkoks | 8,2 kWh/kg |
| Braunkohle | 5,5 kWh/kg |
| Holz (luftgetrocknet) | 4,3 kWh/kg |
| Stroh (luftgetrocknet) | 3,3 kWh/kg |
| Stadtgas | 4,6- 5,5 kWh/m3 |
| Ferngas | 4,5- 5,3 kWh/m3 |
| Erdgas | 7,6- 11,8 kWh/m3 |
| Propan als Gas bei 50 mbar Propan als Flüssigkeit bei 15 C (Umrechnungsfaktor: 1 mö Gas = 3.724 L Flüssigkeit) |
24,5- 26,0 kWh/m3 12,6- 13,7 kWh/kg = 6.98 kWh/L Propanflüssigkeit |
| Heizöl EL | 11,6 kWh/kg |
![]() In Deutschland wird etwa doppelt so viel Wärme verbraucht wie Strom. Die Kraft-Wärme-Kopplung kann nach physikalisch-technischen Prinzipien diesen Energiemix (2 Teile Wärme / 1 Teil Strom) liefern. Die gezeichneten KWK-Potenziale sind demgegenüber die wirtschaftlich erreichbaren. |
Physikalisch-technischer HintergrundWird 1 kWh Strom (aus Brennstoff, im Cache)) erzeugt, fallen zusätzlich etwa 2 kWh Wärme an. Diese 2 kWh können
Zur Zeit (2007) werden in Deutschland etwa 20 Millionen Tonnen CO2 durch KWK-Anlagen eingespart. |
![]() Prozentualer Anteil des in KWK-Anlagen erzeugten Stroms an der gesamten erzeugten Strommenge (Stand 2006). |
Mehr Effizienz ist gefordert:
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"Eine Studie im Auftrag des [Bundeswirtschafts-]Ministeriums hat nach Dieter Attig (neuer Präsident des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung)
Klaus Traube, energiepolitischer Sprecher [des Bundesverbands KWK], skizzierte die aus Sicht des Branchen übergreifenden Verbandes erforderlichen Änderungen (Stellungnahme zum BMWi-Entwurf der KWK-Gesetzesnovelle vom 9.10.07, im Cache).
BUND-Bundesgeschäftsführer Gerhard Timm erklärte: "Ohne massive Effizienzsteigerungen wird die Energiewende nicht gelingen. Dabei ist der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung entscheidend." Timm erinnerte daran, dass in Deutschland nur rund 10 Prozent des Strombedarfs über die Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt werden. In Finnland, Dänemark und den Niederlanden liege der Anteil zwischen 35 und über 50 Prozent. Eine Stromwirtschaft der Großstrukturen blockiere den Wandel [Die Bundesregierung wies [In dem vor kurzem erstellten Monitoring-Bericht zum KWK-Gesetz] ... darauf hin, dass das für 2010 angestrebte CO2-Reduktionsziel von mindestens 20 Mio. t p.a. nicht erreicht würde, weil der angekündigte marktkonforme Zubau der KWK von den Energiekonzernen nicht eingelöst werde, Verband Kommunaler Unternehmen (VKU)-Vorschläge für KWK-Förderung / Stadtwerke könnten pro Jahr 3,5 Mio. t CO2 einsparen (15.11.2006), hinzugefügt von J. Gruber]. Die aktuell verkündeten Planungen neuer Mammutkraftwerke würden die nach dem zweiten Weltkrieg etablierte Kraftwerksstruktur bis über die Mitte des 21. Jahrhunderts hinaus fortschreiben.
Der Generalbevollmächtigte der Stadtwerke Leipzig, Winfried Damm, forderte die Bundesregierung auf, "jetzt die Rahmenbedingungen für die nächste Kraftwerksgeneration richtig zu setzen." Die Fernwärmestandorte in Ostdeutschland, aber auch vielerorts in Westdeutschland müssten jetzt entscheiden, ob sie weiter auf die effiziente und Klima schonende Kraft-Wärme-Kopplung setzen oder Strom und Wärme künftig wieder getrennt bereitstellen sollen. Damm: "Sollten die Kraftwerksbetreiber keine verlässlichen Rahmenbedingungen vorfinden, werden sie die bestehenden Anlagen auf Verschleiß fahren und in wenigen Jahren endgültig abschalten." Vor ähnlichen Entscheidungen, die weitere Arbeitsplätze kosten würden, stünden neben den Stadtwerken Leipzig mindestens weitere sieben ostdeutsche Stadtwerke, die ebenfalls kommunale KWK-Anlagen betreiben.
"Angenommene Bestwerte von Jahresarbeitszahlen (JAZ)
"Diese Bestwerte berücksichtigen das Entwicklungspotenzial elektrischer
Wärmepumpen. Thermodynamische und technische Gründe sprechen dafür, daß
neue und optimierte elektrische Wärmepumpen näherungsweise diese Bestwerte der
JAZ erreichen können."
Langfassung [0,196MB],
Zum Vergleich: Die mittlere CO2-Emission in Deutschland liegt bei 11 t CO2 pro Person und Jahr, die Erde verträgt aber nur 1 t CO2 pro Person und Jahr.
[unsere] überschlägige Rechnung: Wenn wir Deutsche bis 2020 unsere Treibhausgasemissionen um 40% reduzieren wollen, dann müßten wir ungefähr 11 Milliarden Euro pro Jahr einsetzen, um dies zu erreichen, d.h. 25 Euro pro Privathaushalt pro Monat.
(vgl. dazu den globalen Wert der IPCC, Seite 12, Tabelle SPM.4 von Summary for Policymakers (im Cache). In: Climate Change 2007: Mitigation. Contribution of Working Group III to the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, the IPCC Fourth Assessment Report (AR4), B. Metz et al. (eds), Cambridge University Press, Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA).
Das wäre überdies ein "famoses" Wirtschaftsprogramm.
Umsetzung in die deutsche Politik:
Die Grünen halten die Emissionsreduzierung nicht nur für notwendig sondern auch für möglich. Es ist ein zentrales Anliegen unserer Politik - auf allen Ebenen.
Weitere Informationen über grüne Klimapolitik: Kampagne "Klimaschutz für alle".
"... eine proportionale Aufteilung der erforderlichen CO2-Emissionsminderungen auf die verschiedenen volkswirtschaftlichen Sektoren (Energiewirtschaft, Industrie, Verkehr, Gewerbe/Handel/Dienstleistungen, Haushalte) [ist] nicht zielführend. Stattdessen orientiert das UBA sich bei der Aufteilung der Minderungsziele an folgenden Kriterien:
Auf lange Sicht ist die Höhe der Energiesteuersätze schrittweise so zu justieren, daß sie zusammen mit den anderen Klimaschutzinstrumenten die mit dem Kohlendioxidausstoß verbundenen (also "externen") Kosten vollständig internalisieren. Auf der Grundlage aktueller Literaturauswertungen empfiehlt das Umweltbundesamt als beste Schätzung der externen Kosten den Wert 70 Euro pro Tonne CO2 zu verwenden. Bezogen auf diesen Wert betragen die externen Kosten der Stromerzeugung nach Berechnungen des Umweltbundesamtes im Durchschnitt derzeit knapp 6 Cent/kWh (ohne Einbeziehung der Kernkraft).
Projekte des World Wildlife Funds
Positionspapier der Klima-Allianz und Deutschen Umwelthilfe
Die Klima-Allianz schlägt u.a. folgende Maßnahmen vor
http://www.die-klima-allianz.de/position.php (im Cache):
Auf dem Weg zu einer Vollversorgung durch klimaverträgliche Erneuerbare Energien, verfolgen die Maßnahmen darüber hinaus das Ziel einer Reduktion der Treibhausgase von mindestens 80 Prozent bis Mitte des Jahrhunderts. "Es geht um nicht weniger als den vollständigen Umbau unserer Energieversorgung", so Rainer Baake, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH).
A bold hypothesis suggests that our ancestors' farming practices started warming the earth thousands of years before industrial society did.
If Ruddiman's model is approximately correct, then after the hydrocarbon era we are in, is over (approx. 200 years) and the oceans have scavenged the greenhouse gases (a few 100 years), it might be possible to drop directly into another ice age and return to the program already supposed to be 4000 - 5000 years in progress.
Ruddiman widerspricht den Problemen der globalen Erwärmung nicht. Eher interpretiert er die Daten im Zeitraum der letzten 4 Eiszeiten, mit dem Versuch, zu erklären, warum wir nicht schon seit 2000 - 4000 Jahren in der nächsten Eiszeit sind. Er argumentiert, auf der Basis von Isotopen Daten und Konzentrationsdaten für CO2 und Methan, daß menschliche Aktivitäten während der letzten 6000 - 8000 Jahren (der Entwicklung und Verbreitung der Landwirtschaft) die zwischeneiszeitliche Periode verlängert haben, in der wir sind.
Jedenfalls, wenn Ruddimans Modell in etwa zutreffend ist, dann könnte es möglich sein, direkt in eine weitere Eiszeit zu fallen und zum Programm zurückzukehren, das schon 4000 - 5000 Jahre in Gang sein sollte, nachdem das Kohlenwasserstoff-Zeitalter, in dem wir sind, vorbei ist (etwa 200 Jahre) und die Ozeane die Klimagase aufgenommen haben (einige wenige 100 Jahre).
Kraft-Wärme-Kopplung: Kritik an Gesetzesnovelle
pts - Presseinformation (D), 14. November 2007
Fachleute und Umweltschützer fordern Alternativen zu Kraftwerken.
Energieeffizienz-Blockade aufbrechen
Auszug aus der gemeinsamen Pressemitteilung vom 27. April 2005 von Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und Naturschutzbund Deutschland (NABU)
Kraft-Wärme-gekoppelte Energieerzeugung muss rasch ausgebaut werden.
Wärmepumpen
Jens Schuberth
Umweltbundesamt, Fachgebiet I 4.4 "Rationelle Energienutzung"
Dessau, 13. April 2007
"Elektrische Wärmepumpen stellen Energie für die Gebäudeheizung bereit, indem sie
relativ kühle Umgebungswärme aus Erdreich, Wasser oder Luft auf ein nutzbares
Temperaturniveau heben ("pumpen"), wobei sie elektrischen Strom verbrauchen. Da
sie einerseits erneuerbare Umweltwärme verwenden, andererseits aber auch aus
nichterneuerbaren Energieträgern erzeugten Strom, sind sie eine Art "Zwitter" unter
den Heizungssystemen.
Die Effizienz der Wärmepumpenanlage (die Jahresarbeitszahl JAZ) ist gut [>> 3], wenn die
Installation folgende Punkte erfüllt:
... Auch wenn man zukünftige Bestwerte für die Effizienz elektrischer Wärmepumpen annimmt, können z.B.
erdwärmegestützte Wärmepumpen nur bis zu 35 % weniger Treibhausgase emittieren als Gas-Brennwertheizungen."
Erklärung:
"Die Jahresarbeitszahl (JAZ) beschreibt die Energieeffizienz einer elektrischen
Wärmepumpe: Sie ist das [über] ein Jahr [ge]mittelte Verhältnis von abgegebener
Nutzwärme (Heizarbeit, [kWhth]) für die Raumheizung zu dem dazu erforderlichen Aufwand
(Antriebsarbeit). Bei elektrischen Wärmepumpen ist dies der erforderliche elektrische
Strom [kWhel].
[JAZ = kWhth/kWhel]
Zum Beispiel bedeutet eine JAZ von 3.0 für eine elektrische Wärmepumpe, daß für
die Bereitstellung von 3 kWh Nutzwärme 1 kWh elektrischer Strom erforderlich ist."
elektrischer Wärmepumpen für ein Heizsystem
mit 35 C Vorlauftemperatur und 28 C Rücklauftemperatur"
Wärmequelle
Angenommene Bestwerte der JAZ
elektrischer Wärmepumpen
Grundwasser
5.0
Erdreich
4.3
Außenluft
3.8

CO2-Emissionen (Äquivalente) ausgewählter Heizungssysteme
Kurzfassung [0,1MB] (im Cache, mit Annotation von J.G.)
Vattenfall's global climate abatement map

BAU = Business As Usual
Ein totales Reduktionspotential wurde identifiziert, das die Reduktionsanforderung von etwa 27 Gt CO2 erfüllt. Die Kosten der Reduktion werden weniger als 40 EUR/t CO2 betragen und werden -im Mittel im Jahr 2030- schätzungsweise bei 15 EUR/t CO2 liegen.
Eine Verringerung seiner CO2-Emission um 40 % bis 2020 würde jeden von uns weniger als 1 Euro pro Tag kosten oder 50 Euro pro jährlich eingesparter Tonne CO2.
Bis 2020 werden wir in Deutschland 25 - 30 % der CO2-Emissionen gegenüber 1990 einsparen. Dieser hohe Wert liegt an den "Lernkurven" von Technologien.
Erklärung:
Diesen Betrag (11 Milliarden Euro in Deutschland pro Jahr oder 25 Euro pro Privathaushalt und Monat) erhält man, wenn man die von heute bis 2020 notwendigen Ausgaben um die Einsparungen verringert, die im Rahmen der Maßnahmen in diesem Zeitraum erzielt werden. Einsparungen erzielt man z.B. bei der Gebäudeheizung, nachdem man sein Gebäde wärmegedämmt hat. Besonders in der Anfangsphase, z.B. beim Anbau der Wärmedämmung, werden also Privathaushalte zur CO2-Reduktion pro Monat mehr als durchschnittlich 25 Euro ausgeben. Aber im Jahre 2020 wird eine rückblickende Bilanz der Ausgaben und Einsparungen im gesamten Zeitraum 2008 - 2020 den Durchschnittswert von 25 Euro pro Privathaushalt und Monat ergeben.
Das Dokument enthält einen konkreten Maßnahmenkatalog für die Erreichung einer 40 % Emissionsreduzierung bis 2020. Dieses Konzept wird von den Grünen als Antrag in den parlamentarischen Prozess eingebracht. Die genannte UBA-Studie ist eine der Grundlagen des Energiekonzepts.

Minderungsziele nach Bereichen.
(Minderungsziele nach Maßnahmen)
Damit werden die Minderungsziele (prozentuale Minderung 2020 gegenüber 1990, absolute Minderung in Mio t CO2-Äquivalent 2020 gegenüber 2005):
Senkung der CO2-Emissionen pro km um 40 % (= 15 Mio t CO2) gegenüber 2005.
Beispiel: Verlagerung von 5 % aller PKW-Fahrten im Stadtbereich auf ÖPNV und 30% aller PKW-Fahrten unter 5 km auf Fahrrad vermindern die CO2-Emissionen um 3 - 4 Mio t pro Jahr (Etwa die Hälfte aller Pkw-Fahrten ist kürzer als 5 km).
Minderung um 20 Mio t CO2 (= 60 %), gleichbedeutend mit einer Erhöhung der Sanierungsrate von derzeit 0.6 % auf 2 %
Wie wird jeder von uns in seinem Privatleben einen Teil dieses Betrags aufbringen können?
Staatliche Maßnahmen für Privathaushalte und Gewerbe: Aussagen des UBA-Berichts "Klimaschutz in Deutschland", 5. Mai 2007
[siehe auch Pressemitteilung, 22. August 2007, Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH):
Gerade Wohneigentum führt erfahrungsgemäß zum Verharren angehender Seniorenhaushalte in der Familienwohnung, nachdem die Kinder ausgezogen sind. Dies mündet in einem hohen Pro-Kopf-Wohnflächenkonsum betagter Ein- und Zwei-Personenhaushalte, während gleichzeitig junge Familien unter Umständen zusätzliche Wohnungen bauen müssen. Dadurch entsteht neue Wohnfläche, die im Winter geheizt und im Sommer ggf. gekühlt werden muss. Zielführender wäre die Förderung des Umzugs von Senioren in kleinere Wohnungen in Lagen mit guter Infrastruktur.
Welches Problem ist vorrangig: die anstehende Klimakatastrophe oder -mehrere Jahrhunderte nach dem Ende unserer CO2-Ära- die fahrplanmäßige Eiszeit?

Ruddiman doesn't contradict global warming problems. Rather he interprets data over the past four ice ages to try to explain why we are not 2000 - 4000 years into the next one. He argues, based on isotopic data and concentration data for CO2 and methane, that human activities over the last 6000 - 8000 years (the development and spread of agriculture) have prolonged the interglacial period we are in.
version: 2. Mai 2008
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Joachim Gruber